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MedienNews aktuelles zu Design und Medien

Januar 24, 2008

Die besten Firefox-Plugins (VI)

Speed Dial
Jeder hat eine Handvoll Lieblingsseiten, auf die täglich beim Morgenkaffee oder in der Mittagspause zugegriffen wird. Mit Speed Dial können bis zu neun besonders oft besuchte Webseiten mit einem Klick gleichzeitig in verschiedenen Tabs (oder auch neuen Fenstern) geöffnet werden. Der Speed Dial-Button wird im Firefox-Menü hinterlegt.

Video DownloadHelper
Mit diesem Add-On kommen YouTube-Junkies voll auf ihre Kosten. Denn der DownloadHelper erlaubt es, Videos und auch Audio- und Bildergalerien als Flash-Movies auf der Festplatte zu speichern. Für Videos erkennt das Add-On auch andere gängige Portale wie MySpace, Google Videos, DailyMotion, Porkolt, iFilm und DreamHost. Auch auf Thumbnail-Galerien hinterlegte Bilder können auf einen Schlag heruntergeladen werden.

Gspace
Gmail ist bekannt für seinen exorbitanten Speicherplatz. Um über 6 GB mit E-Mails voll zu bekommen, muss man sich ganz schön strecken. Warum nicht den Speicher für andere Zwecke nutzen? Dies geht mit Gspace. Diese Erweiterungen fungiert als Online-Laufwerk, das sich den Gmail-Speicher zu nutze macht. So kann man alle Dateiarten auf dem Gmail-Space hinterlegen und auf sie von überall zugreifen. Gspace bietet auch einen Foto-Preview-Mode sowie einen Player-Mode, um Musikdateien sofort im Browser abzuspielen…

Download Statusbar
Statt im für viele lästigen Popup-Fenster werden die Firefox-Downloads in einer Statusleiste am unteren Bildrand des Browserfensters angezeigt. Das Add-On erspart lästige Alt-Tab-Griffe und zeigt auch den Fortschritt der Downloads farblich an.

OpenOffice.org 3.0 erst im Herbst

Das kostenlose Bürosoftware-Bundle OpenOffice.org wird in der Version 3.0 später als zunächst angekündigt veröffentlicht werden. Aktuell liegt Version 2.3.1 vor. Der neue Zeitplan sieht eine Beta-Version im April und einen Release Candidate im Juli vor. Im September soll dann die Endfassung auf den Markt kommen. In der neuen Version soll eine umfassende Unterstützung für Web 2.0-Anwendungen wie z. B. Blogs integriert sein.

Generell will OpenOffice.org dem Microsoft Office-Paket näher rücken. Hierfür wird ein Personal Information Manager (PIM) als Konkurrenz zu Outlook entwickelt. Mit OpenOffice.org 3.0 können dann auch Word-Dokumente eingelesen sowie PDF-Dateien importiert und per Bildbearbeitung „Draw“ verändert werden. Auch für Apples Betriebssystem Mac OS X wird OpenOffice.org verfügbar sein.

Hinter der Suite OpenOffice.org steckt ein umfangreiches Open Source-Projekt, in dem viele zumeist ehrenamtliche Mitglieder das Produkt immer weiter verbessern und unterstützen. Momentan enthält das Open Source-Bundle folgende Programme: Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentationsprogramm), Draw (Grafikprogramm), (Datenbankprogramm) und Math (Formel-Editor).

14,6 Megapixel-Sensor von Samsung

Samsung hat einen Bildsensor mit einer effektiven Auflösung von 14,6 Megapixeln vorgestellt. Dies berichtet golem.de. Seit einiger Zeit wird im WWW schon über das Erscheinen der DSLR-Kamera Samsung GX-20 spekuliert, die mit dem neuen CMOS-Sensor ausgestattet sein soll.

Der neue Sensor wird das im semiprofessionellen Bereich gängige APS-C-Format (23,5 mm x 15,7 mm) haben. Neben der hohen Auflösung von 14,6 Millionen Pixeln zeichnet sich der neue Samsung-Sensor laut Unternehmensangaben auch dadurch aus, dass selbst bei eingestellter hoher Lichtempfindlichkeit (bis ISO 3200) wenig verrauschte Aufnahmen möglich sind.

Am 9. Januar hatten zwei norwegische Webseiten etwas verfrüht die Veröffentlichung der neuen Samsung-Digitalkamera GX-20 bekannt gegeben, die mit dem 14,6 MP-Sensor ausgestattet sein soll. Der Artikel wurde jedoch alsbald korrigiert, denn Samsung hat sich öffentlich noch nicht zu einer neuen Kamera geäußert. Als weitere Details der GX-20 werden unter anderem ein 2,7 Zoll-LC-Display mit Live View sowie ein umfassender Witterungsschutz (Regen, Sand, Staub) für den Body gehandelt.

 

Google.org verbessert die Welt

Google.org verbessert die Welt

Google will die Welt zum Guten verändern. Zu diesem Zweck wurde schon vor geraumer Zeit von den Gründern beschlossen, 1 % des Eigenkapitals und 1 % der jährlichen Gewinne für wohltätige Zwecken auszugeben. Dazu wurde 2004 die Stiftung Google.org ins Leben gerufen. Nun gab das kalifornische Unternehmen bekannt, dass weitere 25 Millionen Dollar für neue philanthropische Projekte bereitgestellt würden. Fünf Hauptinitiativen wurden beschlossen.

Google-Geschäftsführer Larry Brilliant fasst das Anliegen von Google.org zusammen: „Mit diesen fünf Initiativen wollen wir versuchen, einigen drängenden Probleme zu begegnen, die auf die Welt im kommenden Jahrzehnt zukommen werden.“

Unter dem Stichwort „Predict and Prevent“ will Google.org vor allem in Südostasien und Afrika das Entstehen und die Ausweitung lokaler Krisen und humanitärer Katastrophen verhindern. Neben Epidemien und Hungerkatastrophen will die Stiftung auch der Bedrohung durch nukleare und biologische Waffen begegnen.

„Inform and Empower” heißt ein weiteres Schlagwort, mit dem der öffentliche Dienst in Entwicklungsländern unterstützt werden soll. Zwei Millionen Dollar gehen u.a. an die NGO „Pratham“ in Indien. Auch kleine und mittelständische Unternehmen in armen Ländern will Google.org unterstützen. Knapp fünf Millionen Dollar gehen an TechnoServe, u.a. für die Unterstützung von aufstrebenden Businesses in Ghana und Tansania.

Natürlich dürfen die zwei meistbeschworenen Probleme unserer Generation nicht fehlen: Auch die Stichworte erneuerbare Energie und Abkehr von der Ölabhängigkeit sind auf Googles Zettel. Erneuerbare Energieformen müssen her, die erschwinglicher als Kohle sind, und dank Hybrid- und Elektro-Autos soll der CO2-Ausstoß auch mit der Unterstützung von Google.org verringert werden.

Weitreichend ist er also, der Fünfpunkteplan von Google.org, und auch ambitioniert. Außerdem passt er gut zum inoffiziellen Konzern-Motto: „Don’t be evil“…

 

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